DER BEGINN EINER NEUEN ÄRA

Da kam das, was man als das 10. Jahr meines Marsches bezeichnet. Ich kam zu einem Tal von recht grosser Berühmtheit. Das Tal ist mit seinen Leuten immer friedfertig gewesen, und dort sollte es keine Stämme geben, die Marodeure waren und Tyrannei über das Land brächten, und Angst.
Und da kam eine Art Gesandter, der ausserhalb des Tales von Nizea auf unseren Marschzug traf. Wir hatten einen Lagerplatz errichtet und waren dort an unseren Lagerstellen und hatten uns dort nahezu drei Monate eurer Zeitrechnung nach niedergelassen. Und die Frauen, eifrig bestürmt und beschäftigt mit ihren Angelegenheiten, und all die Wesenheiten, die für das Lager sorgten, sie alle setzten das Leben fort, und nährten es, und kümmerten sich um die Herden, die zum Gefolge gehören, wie man es so bezeichnet.
Da nahte an einem stürmischen Nachmittag, einhergehend mit gewaltigem Blitz und Donner. ein Bote von adligem Rang. Es nahte und wurde herbeigetragen das. was man gewissermassen als Sänfte bezeichnet. Und all die Nubier - gross waren sie in ihrer Statur -, die die Sänfte herbeitrugen, wurden durchnässt von dem kühlenden Regen und dem nicht nachlassenden Donner, und das Wasser tropfte sogar noch zu dem Zeitpunkt, als sie sich dem Lagerplatz näherten von ihren ebenholzfarbenen Körpern hinab auf den, safrangelben Sand. Und als sie ankamen. nahmen sie die Bürde von ihren ebenholzfarbenen Kör¬pern ab und stellten sie auf den Boden und zogen den wohl vornehmsten Vorhang zur Seite, woraufhin ein Staatsmann, der in dem Lande Nizea eine gewisse Bekanntheit hatte, zum Vorschein trat. Und die Nubier, die sich in diesem Gefolge an vorderer Stelle befanden, riefen preisend. dass alle ihre Aufwartung machen sollten zu der Ankunft dieser, dieser Wesenheit, die eine gute Nachricht für den Marschzug und für die Stunde des Ram hätte.
Ich verwünschte die Wesenheit und verachtete seine Sänfte. jene unübersehbare Tatsache. dass er sein pompöses Wesen auf weichgepolsterte Kissen lagerte, und gutmütige und freundliche Männer veranlasste, für ihn Sorge zu tragen. In jener Zeit nämlich, war ich nicht mit dem Gott meines Seins, sondern war voll Hass und Zorn gegenüber ALLEM. Denn durch Tyrannei war mir die Mutter meines Seins, die Schwester meines Seins ... und die Schönheit meines Seins genommen worden. Und ich bin der Schreckliche Tag des Ram.
Die Wesenheit wurde nicht von mir und nicht durch mein Erscheinen in Empfang genommen, sondern es wurde ihm lediglich Zulass zu meinem, Vorzelt gestattet, und ich liess ihn warten. Schon bald, mit aufdringlicher Ungeduld, äusserte er lauthals seine Ungehaltenheit über die Unhöflichkeit und die Ungefälligkeit, die der Ram ihm gegenüber darbot. Hmmm. Der Ram kommt zum Vorschein und die Wesenheit beginnt zu proklamieren, dass der Ram und die Gesandtschaft des Ram in den Palast von Nerbourim Tal von Nizea eingeladen sind; um dort zu Gast einer grossen Ratsversammlung zu sein, die sich eingefunden hat. um gewissermassen Verträge vorzubereiten dergleichen, dass das Land nicht gepeinigt und niedergebrannt und zum Untergang gebracht werden würde durch den Schrecklichen Tag des Ram und dessen Armeen.
Hierauf munterte ich wohlwollend auf und gab ihm meine Kartusche. damit er sie seinen ehrwürdigen Auftraggebern überbrächte. Dass ich eine angemessene Gefolgschaft zusammenstellen würde, und mich zeitlich bereitmachen würde. mit ihm innerhalb von, drei Tagen  zusammenzutreffen. Und so geschah es.
Bei der Ankunft dort.... lasst mich euch eine Beschreibung des Palastes von Nerbour geben. Auf dem Weg dorthin, überquert man das, was man gewissermassen als Flussbett bezeichnet. eines, wo nicht rauschende Wasser lebhaft schäumen, Sondern wo nur ganz spärliche Wasser von Stein zu Stein hinabtröpfeln, und hineinsinken in eine verlassene Erdgrube, die von der anderen Seite eines kleinen Berges herüberreicht. Und wie wir uns nun dem Palast weiter nähern, siehe da kommt, wenn man stehenbleibt und nach Westen schaut, zur anderen Seite des Flusses, das in Sicht, was Tellamee genannt wird; dies ist ein grosser Hügel. Und eine mächtige Festung richtet sich da vor uns auf- drohend und ehrfurchtgebietend und schön. Das Gemäuer ist aus düsterem Granit und besitzt nicht die Farbe von lichter Schönheit. Es nimmt das auf sich. was auch immer ihm vergangene Zeiten zugefügt haben - ganz und gar gefleckt in verschiedenen Farben. Die Tore, sie sind aus Bronze. Zu dieser Zeit waren die nicht so hergestellt, wie sie es heute sind. Und alle Objekte, denen Stärke zu eigen sein musste, waren aus Bronze. Die Pforten waren aus Bronze und mächtig waren sie in Hinsicht auf ihre Tore.
Und in der Stadt, überragt von der Festung, dort gab es grandiose Fahnen. Die Fahnen waren von seidener Schönheit und besassen alle Farben. Und Trompetenklänge verkündeten schallend unser Erscheinen auf der anderen Seite des kleinen und unscheinbaren Flusses, und das Herannahen der Gefolgschaft des Ram.
Siehe, während wir nun unseren Weg durch ein wüstes Land hinaufbahnen, und ich sehe, wie kein Halm dort wächst und gedeihen kann. da beginne ich mich zu fragen. wie dieser Platz sich in dieser öden Wildnis am Leben erhalten kann. Die Pforten, jener mächtigen Tore, sie öffnen sich tatsächlich. Und siehe, meine Gruppe schreitet weiter und wir machen die Bekanntschaft von Dandys... wie man sie in eurer Zeit bezeichnet. Sie sind nicht Liebhaber von Frauen, sie sind Liebhaber ihres eigenen Geschlechts. Sie sind es, die das Vertrauen des Oberhauptes des Palastes von Nerbour haben und ihn nicht im Stich lassen werden, und sie kommen uns entgegen, in der Tat. und empfangen uns mit grossem Wohlgefallen.
Sie führen uns unverzüglich hinter die Tore; und dort gibt es Frauen von fremdländischer Schönheit, wie ich sie nie zuvor gesehen habe. Sie sind leicht bekleidet und schwer geschmückt mit dem, was in der Tat Messing genannt wird und Bronze und Juwelen, und mit Steinen. Und sie hatten ihre Freude an dem Besitz.
Die Gärten, sie sind wundervoll. Es gibt da parfümierte Luft, innerhalb der Tore von Nerbour. Und es gibt da Brunnen. die Wasser hervorsprudeln. das nach Jasmin und Lilien und Rosenblumen duftet. Und es gibt da Bäume die polierte und geglättete Stämme haben, gleichsam so. dass einem. wenn man die Hand auf sie legt, die, Weichheit der Rinde. auffällt. Die Blätter, sie sind grün und geschmeidig. und die Blüten sie gedeihen tatsächlich prächtig. Es ist höchst sonderbar.
Und beim näheren Betrachten, findet man nicht eine einfache Strasse vor, sondern einen Boden der aus weissestem Granitmarmor besteht, wie ich ihn nie gesehen habe. Er ist so weiss, dass ich nicht einmal Schnee in Hochtälern gesehen habe, der dem gleichkommen könnte. Und er ist ganz und gar sauber und rein. Darüber bin ich in grosser Verwunderung. Wir stellen unsere Füsse darauf und er kühlt sie unverzüglich. Hier gibt es Ruhe, und Behaglichkeit an diesem Zufluchtsort inmitten dieser Wildnis, dem Tal von Nizea.
Wir werden weitergeführt und an Gärten vorbeigeleitet, die nach und nach von draussen vor den Toren wie in feierlichem Zug von fremdartigen Blumen sichtbar werden, in violetter und weisser und rosa Farbe. Und Musik, und sanfte Stimmen. und leise erklingender Gesang über unzählige Geschichten. die sich hinter den Mauern und in den darinliegenden Gärten ereignen. Und Frauen von solch einer Schönheit... sie sind eine Versuchung für ALLE, die in meinem Begleitzug sind. Und doch scheinen sie alle gleich auszusehen.
Man bringt uns die Nachricht, dass unsere Unterkünfte, dass sie für uns vorbereitet seien. Alle teilen dieselben Unterkünfte, denn wir ordnen an, nicht getrennt zu sein. Und siehe, da gibt es Gemälde und Bäume in den Wohnräumen, und jeder Wohnraum nach dem anderen ist jeweils noch grösser, als der, den wir zuvor verlassen haben. Und in dem einen grossen Raum. den wir bewohnen, da ist alles eine einzige offene Terrasse, die in einen üppigen und fruchtbaren Garten übergeht. Und einen kleinen Teich gibt es da, mit ungewöhnlichen Fischen darin. Und es gibt da Kissen und Vasen und Alabastergefässe und wohlduftende Essenzen. Und Gemälde an den Wänden, die mir ganz unbekannte Schlachten zeigen. Und es gibt da Diener. die stumm und taub sind und nichts kennen, ausser zu dienen. die unbekleidet sind, bis auf die Manschette, das sie um ihren Hals tragen, und die Gefallen darin finden zu dienen. Es gibt da das. was man als kleinen Tisch bezeichnet. der getäfelt ist mit dem. was man als Perlmutt bezeichnet, und der hergestellt ist aus Zitronenholz. Ein grosszügiges Geschenk in Form von Wein; er ist mild und blumig. Und, Früchte und Datteln und Fleisch, und köstliche Dinge. sie alle sind für unseren Verzehr vorhanden.
Und unverzüglich, machen wir Gebrauch von dem Komfort, den wir bisher nicht gekannt hatten. Und es mutet seltsam an, die tauben und stummen Wesenheiten zu beobachten, die uns bedienen. Wie wissen sie, dass wir etwas wünschen? Sie verlassen nie unsere Gesellschaft und beobachten alles, was wir tun.
Wenn man von diesem prachtvollen Raum aus zum Säulengang Garten geht, da findet man Statuen vor, und diese stellen nicht Tiere oder Götter dar, sondern Menschen, die alle gleich aussehen. Sie sind wundervoll, keine ist verschieden von den anderen. Man wird der Lieblichkeit und Üppigkeit des Gartens und der sanften Brise gewahr, die uns so wohltut.
Als der Abend über das Land hereinbricht, werden Laternen und Fackeln im Garten angezündet. Und das Licht lässt das Geheimnisvolle dieses wundervollen Ortes sanfter erscheinen, und gehüllt in das Geheimnisvolle ist es, und zu Verlangen verführt es uns.
Da kommt es zu einer Aufwartung, Ein werter Bote, der uns mitteilt, dass für unsere Audienz gerichtet sei. Wir sind erfrischt. Wir sind sauber. Wir erhalten einen sauberen Leinenkilt, um uns damit zu bekleiden. Und wir machen uns auf den Weg, und werden einen langen Gang hinuntergeleitet, wo man sogleich, auf mächtige und massive Vasengefässe trifft, mit Blütenzweigen von Bäumen, die ich in meinem Garten gesehen habe, in voller Lebendigkeit.
Wir werden in das geführt, was man als Vorzimmer bezeichnet, vor den grossen Gott. Und dort erwartet uns eine höchst ungewöhnliche, stumme Wesenheit. Er ist klein in seiner körperlichen Beschaffenheit. Sein Haar ist gebleicht, so wie die Sonne gebleicht ist. Seine Augen tanzen wie ein warmes Feuer. Und er ist, von muskulöser Natur, und ich vermute, dass er eine Art Athlet ist, einer. der nach Sportwettkämpfen strebt. Und indem er auf die Hand wies, forderte er mich auf, mich von meinem Schwert zu trennen. Es sei nicht gestattet, dass wir diesen heiligen Ort bewaffnet betreten würden. Ich gebe dem Stummen mein Schwert und er nimmt es entgegen, und sieht es auf höchst ehrbezeugende Weise an und betrachtet es als eine Kostbarkeit. Und sobald die Türen geöffnet sind, ist es mir gestattet einzutreten, doch jenen aus meiner Gefolgschaft ist es nicht gestattet - aus Gründen die man als Vorgespräche bezeichnet, wie ihr es in eurer Zeit nennt.
Ich gehe also hinein, und siehe, ich sehe Männer, die gesalbt und parfümiert und behangen sind, mit dem ganzen nur möglichen Spektrum von Farben, genannt Juwelen und mit glänzendem Gold versehen, sogar bis hinunter zu den Sandalen. Sie haben ganz sicher noch keine Bekanntschaft mit der freien Natur und all ihren Auswirkungen gemacht. Und ich verachte sie, denn sie verfaulen in ihrer eigenen Reinlichkeit. Mit Sicherheit gibt es Leidtragende in diesem Palast, was an ihrem Werk liegt, dass keiner spricht, dass alle gehorchen. Und sie bitten mich einzutreten - sie sind vier an der Zahl. Als ich näherkomme da höre ich, wie sie mit beschlagener und schmeichelnder Zunge beginnen, mir zu sagen, wie grandios die Armee sei und wie sehr sie es begehrten und wünschten, dass mein Lager näher zu ihrem Tal, zu dem Palast, heranziehen würde. Und wie auf vielversprechende Weise ihre Kultur mit unserer hochgeschätzten Stärke eine, ehrfurchtgebietende Macht zusammenstellen könne. Und ich sagte kein Wort. Und als einer von ihnen sich soweit äusserte, die Armee und die enorme Stärkeeinheit Heiden zu nennen, da spuckte ich auf ihn und nannte ihn ein Schwein. Von der Wesenheit, aus dessen Augen brannte glühender Hass hervor, und sie alle bewegten sich von mir weg, und plötzlich, von meiner nach hinten gerichteten Abwehrbereitschaft übersehen, taucht da eine äusserst gewaltsame Wesenheit in Form eines grossen Schwertes auf - und durchbohrt mich.
Zu fühlen, wie eine Klinge deinen Rücken durchdringt und ihn aufreisst wie sie die Rippe aus dem Rücken hervorstösst, und wie sie Kanäle und Lunge und auch Bänder zertrennt. Und wie sie den Teil aufspaltet, den man Magen nennt. Und zu entdecken, wie ihre Spitze unter der Weichheit jener Stelle hervorschwillt, die vorne an deinem Körper ist. Und die Heissheit deines Seins zu spüren, die verstärkt ist durch das Metall, das nun mitten in dir drinnen liegt ... ist eine überaus unvergessliche Erfahrung. Ich war durchbohrt worden. Die Wesenheit, er, der so geschickt bei seinem Werk mit dem Schwert zugange war, hat es hindurchgetrieben und stiess es noch weiter durch, so dass der Griff seines Schwertes direkt an meinem Rücken anlag... und dann zog er es heraus.
Da ist ein Fallen. Und ich schaue zum Boden hinunter, und er kommt auf mich zu ... langsam. Und als ich auf dem Boden auftreffe, da kann ich die Abweichungen in dem weissen Marmor erkennen, deren Schattierung hin zu der Farbe Grau. Und wie ich auf dem Boden auftreffe da schlägt mein Gesicht  auf den kalten Marmor, der ohne Wärme ist Und während ich dort liege, unfähig etwas rechts von meinem Gesicht zu sehen. und unfähig zu sprechen, denn mein Mund ist wie verwachsen mit der glatten, kalten, unnachgiebigen Oberfläche, da gibt es Dinge die tief in mir ertönen, und ich beginne zu sehen, wie ein scharlachroter Fluss aus mir herausflutet und herausströmt. Da ist ein Sprung in dem, was ein makelloser Boden zu sein schien, und ich beobachte. wie das Scharlachrot auf den Boden fliesst und in den Spalt sickert. Es ist Leben. Es ist Leben, das von mir wegströmt! Und wie steht es mit der Frau. die ich liebte? Sie befindet sich nicht mehr im Leben. Wie, mit der Mutter, die ich liebte? Sie befindet sich nicht mehr im Leben. Wie steht es mit der Liebkosung einer zärtlichen Frau? Ich würde es nie kennenlernen. Und die Kinder aus meiner Nachkommenschaft? Hat man sie zu Bastarden erklärt, und vernachlässigt? Wie steht es mit dem herrlichen Baum dem man Gehör schenkt; den Zeiten, als Hunger mein Wesen quälte. Und wo liegt der grosse Berg jetzt, der sich selbst mir einst als Zuhause darbot. Ich werde ihn nie mehr wiedersehen.
Und ich höre in meinem Innern einen Hall und ein Geräusch erschallen. Und er beginnt hinten in meinem Hals hervorzukommen, der heisse Strom des Lebens, der hervorfliesst, und er sprudelt in meinen Mund hinein. Ich liege im Sterben ... Ich bin eine unerbittliche Wesenheit gewesen. die Tyrannei hasste, und die jene nichtswürdigen Menschen, die andere versklavten, VERACHTETE. Es ist das Ende meiner Tage. Als ich beobachte, wie das Blut aus meinem Körper herausströmt ... da erklingt eine Stimme, die zu mir spricht, und sie sagt: STEH AUF! Sie sagt zu mir: Steh auf! Ich begann meine Knie unter meinen Körper zu ziehen, und während ich das tat, hörte ich meine leere Schwertscheide auf den Boden fallen und auf ihm entlangschleifen. Und ich stützte mich auf die Handflächen, und hob langsam meinen Kopf und brachte mein Gesicht nach oben, so dass mein Kopf sich in aufrechter und gerader Position befand, und zog dann meinen linken Fuss heran und brachte ihn in eine stabile Stellung, und legte meine Hände auf mein Knie, die Wunde nicht beachtend  und ich stand auf.
Da ist ein sich Ergiessen von Blut. Es strömt aus meinem Mund hervor. und die Wesenheit, die mich durchbohrt hatte, er liess sein Schwert fallen und griff nach seinem Amulett, das an seinem Hals baumelte. und floh. Und die Männer,  mit den gekräuselten Bärten und gesalbten Häuptern und gesalbter Haut, die mich bisher für unsterblich gehalten hatten, haben jetzt gesehen, dass ich es bin, und auch sie fliehen. Und siehe, wie ich da all meine Kraft sammle und meine Wunde halte wie der ganze Strom ihres Blutes durch meine Finger hervorfliesst und an meinen Beinen herunterläuft, da kommt ein stummer Mann herbei, derjenige, der draussen vor der Türe war. und der von mir das Schwert gefordert hatte. Und als er den Ram da stehen sah, bat er zu dessen Füssen um Gnade. Und obwohl ich nicht reden konnte, flehte er gleichsam um Gnade. Sie wurde gewährt. Denn wie könnte ich auch nur die Kraft dazu aufbringen, diesen Mann zu verdammen, der da um Vergebung bittet, wenn indessen der Bauch meines Körpers auseinanderklafft und meine Eingeweide sich zu zeigen beginnen.
Ich sprach zu diesem Wesen und bat ihn, zu meinem Lager zu gehen und jene Wesenheit namens Gustavion Monocolus und jene Wesenheit namens Cathay ausfindig zu machen ... und sie zu mir zu bringen. Die Wesenheit erhob sich und hörte aufmerksam zu und rannte weg, nur um gleich darauf wieder zurückzukommen und mir mein Schwert zu geben, und eilte fort. Wenn man seine Faust nimmt und seinen Körper dort ergreift, wo man verwundet ist und ihn fest zusammenpresst, hört er auf zu sterben. Das ist es, was ich tat.
Siehe. da kommen Gustavion Monocolus und die Wesenheit namens Cathay herbei und beginnen damit, auf vollendete Weise Hilfe zu leisten und das Königreich zu entblössen. Und das führten sie aus und überbrachten mich dann, zu der, Legion der Frauen. unserem Marschzug angeschlossen ist. Und durch die Frauen, durch ihre sanfte Fürsorge und ihre liebevolle Güte pflegten sie mich auf vollendete Weise. Hilflos zu sein und auf eine Frau angewiesen zu sein, die für dein Leben die Obhut übernimmt... da vermag ein Mann das Leben aus einer anderen Perspektive wahrzunehmen.
Ich konnte die Stimme nie vergessen, die mich veranlasste aufzustehen. die mich vor dem Sterben bewahrte, und ich suchte danach. das Gesicht zu dieser Stimme zu finden. Als ich geheilt war von dem, was geschehen war, da begann das Erobern meiner selbst und auch die Liebe zu dem. was ich eroberte. Nicht alles wurde blossgelegt, sondern Kompro¬misse wurden geschlossen, Nachsicht wurde sichtbar. Und das Erweichen des Ram dehnte sich weit innerhalb des Marschzuges aus.
Ich fand jene Stimme, als ich mich selbst fand... den Gott, der ich war. ICH war derjenige, der mich aufforderte aufzustehen. Die GÖTTLICHE QUELLE, das LEBEN, der URSPRUNG, das VERSTEHEN, der SINN ...war ich selbst. Mittels dieses Verstehens veränderten wir das Denken von ganzen Generationen. die erst noch kommen sollten.
Und vernehmt dies von mir Viele Menschen schätzen das Leben nicht, und auch nicht die kleinen Stimme, zu ihnen spricht, bis sie sehen, wie dieses von ihnen wegfliesst. Gesegnet seien alle Menschen, die Wonne am Leben empfinden, und es lieben, und sich an ihm reichlich laben, und sich selbst dafür segnen, dass sie an ihm teilnehmen.    

Ramtha.

Bearbeitet, 16.2.98  Andreas Kleindienst

Alle Ramtha Texte wurden durch seine Geistige Tochter mit dem irdischen Namen
JZ. Knight von Ramtha während 10 Jahren persönlich empfangen.

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