ICH WAR UND BIN DER RAM

Ich bin Ramtha der Erleuchtete.
Ich war bekannt als Ram (deutsch: Widder).
Warum, fragt ihr, war ich bekannt als Ram  Weil ich, als ich auf einem hohen Berg gesalbt wurde benannt wurde als der Ram, der vom Berg in die Täler herunterkommt.
Ich stürzte nicht Königreiche, ich liess sie sich selber stürzen.
Bereitet euch vor, wir werden hier offen sprechen.
Es gab eine Zeit, da war ich, meinen Gehorsam und meine Bildung betreffend, ein verwahrlostes Kind.
Ich war zart, was die Festigkeit meines Körpers betraf.
Hatte nicht, die Kraft das Anzündholz, für die grosse Kohlenpfanne herbeizutragen.
Warum ich so war?
Weil ich so etwas wie Nahrungsmittel nicht zu essen hatte.
Ich hatte nicht das, was man Leinen- und Pelzgewand nennt, um mich zu wärmen, wenn der Winter und die weisse Stille ihren Einzug nahmen.
Ich besass diese Dinge nicht, und so war ich welk in meiner körperlichen Statur.
Aber das Sorgenvolle, das mich bedrückte, war, wie es meiner Mutter ging.
Denn so geschwächt war sie, dass es für das Kind, das sanft an ihrer Brust saugte, keine Milch gab.
Denn in der Tat, sie hatte gleichsam gehungert, und meine Schwester, die an meiner Mutter Brust saugte, wurde sehr schwach.
Warum, so fragt ihr, ist unser Leben so! Weil wir die Landarbeiter sind wir sind die Unwesentlichen.
Wir sind die Nicht-Wesen eines beherrschten Landes.
Wer beherrschte dieses Land?
Jene von Wohlstand, die all dieses auf ihrem Grundbesitz und ihren Feldern hatten, und bewahre! sie würden uns nicht einmal einen Halm geben für unser eigenes Wohlergehen.
Und was, so fragt ihr, taten sie mit diesen Dingen?
Sie sperrten sie weg in Kornspeicher und siehe!
sie assen es selbst mit ihren mäkeligen Fingern auf ihren mäkeligen Gesichtern.
Denn ich sage euch: Dies war ungerecht, und wer soll dieser Gott sein, von dem sie mir erzählt haben?
Ich bin voll Zorn!!! Denn meine Mutter weint, weil keine Milch in ihren Brüsten ist."
Ich laufe fort aus jener meiner Hütte, und in weiter Ferne ist da ein grosser Berg, den ich kaum sehen kann.
Und meine Reise hat neunzig Tage gedauert.
Neunzig Tage lang, Heuschrecken und Wurzeln und Ameisen verzehrend, bis ich diesen Berg fand.
Denn wenn es Gott gibt, dann würde er dort leben.

Über uns allen, sowie jene, die über unser Land herrschen, über uns lebten.
Und siehe, ich forschte nach ihm, doch er war nicht dort, nur die grosse Kälte.
Und ich suchte unverdrossen weiter bis sich das weite Weiss auf meinen Tränen in Eis wandelte.
Ich bin ein Mensch! Warum habe ich nicht die Würde eines Menschen.
Und siehe, da erschien vor mir diese liebliche Frau, wie ihr noch keine gesehen habt.
Deren goldenes Haar tanzte um sie. Und die Krone auf ihrem Haar war keine aus Lilien oder Rosenknospen oder Iris, sondern eine unbekannte Blume.
Und ihr Umhang, in der Tat, ihre Robe war lichtdurchschimmernd und weich und frei webend.
Siehe, sie kam zu mir, und siehe, sie reichte mir ein grosse Schwert.
Es sang. Es sang!!
Und es brauchte nahezu, neun Hände, um seinen Griff zu halten, so gross war es, und sie reichte es mir.
Dies ist es, was sie zu mir sagte: Oh Ram, oh Ram, ich bitte dich inständig.
Du, der du ersehnt hast und der du bist gebrochen im Geiste, zum Erbarmen unseres Seins.
Wahrlich, wahrlich, da muss es eine Wahrheit geben, die im Lande verweilt.
So sind deine Gebete gehört worden, und du bist ein Mensch mit Mitteln und Überzeugung.
Nimm du dieses Schwert und trage es aufrechte Weise.
Und sie entschwand, und ich war geblendet in meiner Aufgeregtheit und meinen Erscheinungen und davon, was ich gesehen hatte Und nicht mehr länger zitterte ich in der schneidenden Kälte, sondern fand Wärme statt dessen. Und als ich wieder hinsah, denn meine Tränen waren zu Eis geworden, da wuchs eine Blume von solch lieblichem Duft und lieblicher Farbe, dass ich wusste, die Blume sollte das sein, was man Hoffnung nennt.
Ich stieg herab von dem Berg, mit meinem grossen Schwert in der Hand, zurück zu der Hütte meiner Mutter, die gestorben war.
Sie öffneten die Tore, als ich dort meinen Einzug nahm.
Und nicht mehr länger war mein Körper schwach in seiner Bewegung oder gebrechlich, so dass ich ein Ram war im wahrsten Sinne des Wortes.
Und wir brachten Gerechtigkeit in das Land ... in all die Länder.
Und die Blumen, wo auch immer wir schritten, sie wuchsen frei...

Ramtha.

 

Bearbeitet, 14.2.98 Andreas Kleindienst

 

Alle Ramtha Texte wurden durch seine Geistige Tochter mit dem irdischen Namen

JZ. Knight von Ramtha während 10 Jahren persönlich empfangen.

 

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