Selbstbetrug

Samstag, 07. Februar 2004, 11.30 Uhr
Margret: Liebe Irisina, lieber Tobias.
Ihr wollt wieder etwas mitteilen,
Ihr könnt beginnen.

Irisina und Tobias: Ja liebe Margret,
das wollen wir.
Ist doch Euer Vertrauen
Euer Selbstvertrauen
in seiner Unvollkommenheit
geprägt von Euren Erfahrungen
und mangelndem Selbstwert.
Und somit auch Hintergrund
für eine Eigenart im Umgang mit Euch selbst,
die Ihr als solches nicht mehr
oder nur schwer erkennen könnt.
Es handelt sich hier um Euren

Selbstbetrug

Wir haben Euch viele Verbindungen,
Verknüpfungen,
Vermischungen aufgezeigt,
diese im Zusammenhang
mit menschlichem Austausch
unter Euch allen
in Euren Erdenleben.
Doch ging damit eine Entwicklung einher,
der Ihr so einfach nicht
in die Augen sehen könnt,
weil Ihr sie so perfekt gestaltet habt,
so perfekt,
um Euch sicher zu fühlen im Menschengewirr,
im menschlichen Sein.
Ihr selbst erkennt es einfach nicht,
weil es so sehr ein Teil von Euch geworden ist.
Ihr glaubt,
Ihr seid wahrhaft
und merkt nicht die Schleifen,
die Ihr dabei bindet,
die Knoten,
die hier schon sind,
schon so fest zusammengezogen,
dass sie in Eurer Lebensleine
sich angepasst haben
und nicht mehr zu sehen sind.
So ist das.
Doch Shaumbra, Ihr,
Ihr wollt wirklich Eure Wahrhaftigkeit
wieder voll annehmen,
voll entfalten,
Ihr seid bereit,
Euch selbst ganz
und offen
im Spiegel
Eures Seins
zu betrachten.
Mit all den blinden Stellen,
an die Ihr Euch schon so gewöhnt habt.



Wenn man immer beschlagene
Brillengläser hat,
Geliebte,
dann weiss man nicht mehr,
wie der klare Blick,
wie die klare Aussicht wirklich ist.
Dann gibt es nur eine klare Sicht,
und dies ist die
von Blindheit beschlagene Sicht.
Es ist kein leichtes Spiel mit Euch selbst,
diese beschlagene Sichtweise zu erkennen
und dies dann auch wieder in klare Sicht zu verwandeln.
Sind doch die feinen Partikelchen,
die feinen Staubkörner
so sehr Euch eigen geworden,
dass Ihr sie nicht mehr spürt,
nicht mehr als Fremdkörper
wahrnehmen könnt.
So geschieht es,
dass der ein oder andere
sich auf seinem Lichtweg bemüht,
eine klare Sicht zu erlangen.
Doch dies gelingt dann oft erst einmal nur
in der Sicht über Menschen,
Dinge und Situationen im Aussen.
Wenn es dann um Euch selbst geht,
wirken Eure
von Euch selbst geschaffenen Filter
ein auf Eure Wahrnehmung.
Und somit fehlt Euch der direkte Blick
auf Eure Selbst-Sichtweise Eurer Wahrheit.
So ist es. Ja...

In bestimmten Bereichen
wisst Ihr, wann ihr nicht die Wahrheit sprecht,
wann Ihr unehrlich seid,
also lügt, so wie Ihr das nennt.
Ihr spürt,
wann Ihr etwas nicht offen ausdrücken wollt
und schweigt dann
in genau diesen Teilen
Euch aus
dem Anderen gegenüber.
Denn mit Nichts Gesagtem,
kann man auch nicht unehrlich sein.
Ja, so ist es,
zumindest in Euren Formen
des Miteinanders im Gespräch.
Doch spätestens dann,
wenn Ihr eine engere Beziehung eingeht,
fühlt Ihr,
wenn Ihr an Eure eigenen Grenzen kommt.
Wenn Euch Euer Schweigen zur Last wird,
wenn es Euch bedrückt,
und wenn Ihr selbst nicht genau feststellen könnt,
was Euch da eigentlich so erschwert.
Ihr spürt es nur.
Ihr fühlt,
dass Ihr nicht voll aus Euch selbst heraus
Euch eingebt,
Euch hineingebt
in eine Situation.
Und dies sind meistens Situationen,
in denen auch Vertrauen eine Rolle spielt.
Wenn ihr Euch nicht frei
und ohne Angst öffnen könnt.
Geliebte,
hier betreten wir einen Raum in Euch,
der sehr gut geschützt ist,
der gut zugemauert ist,
zu dem nur ein winziger Zugang vorhanden ist.
Wo die Luft nicht mehr genügend erneuert werden kann,
weil der Austausch nicht vollständig geschehen kann.
In diesem Raum
habt Ihr sämtliche Mangel-Werte
Eures Selbstverständnisses eingeschlossen,
gut hinter Schloss und Riegel versteckt,
getarnt so perfekt,
dass nicht einmal Ihr selbst mehr
dieses Versteck wahrnehmen könnt.



Eure Seele,
sie will dieses Wissen von Euch.,
das in diesem versteckten Raum sich befindet,
sie will dieses nicht verlieren, nein.
Denn sie will dieses Wissen ins Licht führen,
in die Klarheit,
damit sie so
wie sie ist
in ihrer Einzigartigkeit
sich noch entwickeln kann.
Eure Seele will,
dass Ihr irgendwann in Eurem Leben
Euch dieser versteckten Dinge bewusst werdet,
und diese in Allem Was Ist
in die Liebe führt
und befreit von jeglicher Wertung
Eures Selbst.

Kennt Ihr das,
dass Ihr etwas besonders gut weglegt,
damit Ihr es auch ja nicht verliert?
Und dann findet Ihr es nicht mehr,
weil Ihr Euer Versteck so gut ausgesucht habt,
dass Ihr es nicht mehr erinnert?
So geht es Euch mit all Euren Schattenseiten,
die im Laufe Eurer vielen Leben
Ihr entwickelt habt.
Ein jeder von Euch war Opfer und Täter
in der Vergangenheit.



Geliebte Shaumbra,
wir sind jetzt geheilte Vergangenheit.
Jetzt ist die Zeit,
in der diese vielen kleinen
und grösseren Unwahrhaftigkeiten von Euch
ins Licht geholt werden können.
Wo Ihr keinerlei Tarnung mehr benötigt.
Wie könnt Ihr selbst denn nun erkennen,
wo Ihr in Euch noch etwas versteckt,
wo Ihr Euch noch selbst betrügt,
weil Ihr keinen Zugang
zu diesem Versteckten habt?
Vergesst nicht,
all dieses ist nur geschehen,
habt Ihr erschaffen,
aus Eurer Angst,
aus der Getrenntheit heraus,
aus den Erfahrungen
von Macht und Ohne-Macht.

Viele von Euch
schaffen sich noch immer Inseln
in ihrem Leben,
Inseln der Sicherheit,
Inseln der Geborgenheit,
Inseln, an die Ihr nur die Schiffe anlegen lasst,
die Ihr vorher durch Euer Fernglas
geprüft habt.
Und jedes Schiff mit einer Ladung,
die Ihr nicht erkennen könnt,
oder auch einer Ladung,
die Euch unbequem erscheint,
oder sogar gefährlich,
jedes dieser Schiffe
muss an Eurer Insel vorbeifahren,
erhält keine Anlegeerlaubnis.
Und wenn dann so ein Schiff
mit seiner von Euch nicht gewünschten Ladung
doch anlegt bei Euch,
und Ihr geliebte Shaumbra meint,
ganz in Euch selbst schon klar zu sein,
dann beginnt Ihr,
Euch selbst zu betrügen.
Dann richtet Ihr Eure Aufmerksamkeit
auf dieses Schiff
und seine Ladung,
doch nicht mehr auf Euch selbst.
Und darin, Geliebte,
darin liegt der Mechanismus verborgen,
der Mechanismus in Eurem Verhalten,
wo Ihr sortiert,
wo Ihr nur Teile Eures Seins zulasst,
wo Ihr nur Teile Eures Seins erkennen könnt,
die Teile,
von denen Ihr glaubt,
sie seien jetzt notwendig
und sie seien wahrhaft
und ehrlich,
ja, so glaubt Ihr...



Doch grenzt Ihr dabei
Eure eigene göttlichen Tiefe aus,
Eure Wahrnehmung aus Eurem Göttlichen Sein.
Ihr schwimmt sozusagen an der Oberfläche
und meint, Ihr bewegt Euch
im ganzen Ozean
Eurer Quelle.
Wenn ihr durch eine Wüste wandert,
und wandert und wandert,
und Ihr seht noch immer keine Oase,
dann sehnt Ihr Euch nach dieser Oase,
und Ihr erschafft Euch Eure Fata Morgana.
Eine Fata Morgana,
die weit weg ist von Euch.
So seid Ihr in vielen Eurer Leben vorgegangen.
Und sie war real,
so real wie Ihr
auf diese von Euch geschaffene Fata Morgana
zugegangen seid.
Es gibt einen Lebensbereich bei Euch,
in dem Ihr dieses
von Euch so perfekt inszenierte Spiel
wahrnehmen könnt,
wenn Ihr wirklich bereit seid,
wenn Ihr offen seid,
offen dafür
Euch selbst voll und klar
ins Gesicht zu schauen.
Und das ist Eure Intimität
im körperlichen Bereich.
Hier lässt sich nichts verbergen,
für den anderen wohl,
doch nicht für Euch selbst,
wenn ihr Euch öffnet,
nur für Euch selbst.
Wenn Ihr wirklich ehrlich sein wollt
für und mit Euch selbst.

Noch einmal,
Vertrauen,
tiefes Vertrauen in Euch selbst,
dies lässt eine solche Offenheit zu
in und für Euch selbst.
Denn all die Register,
die Ihr gezogen habt,
die Ihr noch immer zieht
auch im Umgang unter Euch selbst
geliebte Shaumbra,
sie sind erst dann wirklich erkennbar
und in die Klarheit zu führen,
wenn Ihr vertraut,
absolut vertraut.



Immer wieder rutscht Ihr in alte Spiele,
die in der Getrenntheit ihre Berechtigung hatten.
Doch hindert Ihr Euch dadurch
zu Eurer ganzen Göttlichkeit vorzudringen,
diese aus Eurer Tiefe emporsteigen zu lassen.
Ihr lenkt ab,
oder Ihr schaut nicht hin,
Ihr benutzt sogar noch
die alten Argumente
der alten Energie.
Weil die alte Angst noch
in Eurem versteckten Zimmer
eingeschlossen ist.
Und Ihr selbst sie nicht wahrnehmen könnt
mit Eurer Aufmerksamkeit nach aussen.

Wenn Ihr eine Blume betrachtet,
in all ihrer Schönheit,
wie berührt es Euch.
Seid Ihr davon bis in Euer Innerstes Sein berührt,
fühlt Ihr eine tiefe Verbundenheit zu dieser Blume?
Wir können es nicht genug betonen.
Erlaubt Euch,
wahrhaft zu sein
Euch selbst gegenüber.
Keiner von Euch ist frei
von diesen alten Karmaerfahrungen.
Doch Geliebte,
noch mal, sie sind geheilt.
Ihr braucht sie nicht mehr zu unterdrücken
oder zu verstecken.
Nein...
Sie waren Euch dienlich,
doch jetzt haben sie ausgedient.
Oft gebt Ihr Rat einem Anderen,
wollt ihn damit unterstützen
auf seinem Weg,
in seinem Prozess.
Schaut einmal ehrlich hin,
wie sehr lebt Ihr selbst schon
das was Ihr ratet.
Und oft bewertet Ihr noch
das Verhalten eines Anderen,
wenn nicht in Worten,
so doch in Taten,
auch in Nicht-Taten.
Schaut hin,
klärt Euren Blick,
denn diese Bewertung
gilt zuerst einmal nur für Euch!
Ihr führt Euch nur in die Erfahrung im Aussen,
wo Ihr Euch damit mal wieder
einen Spiegel zeigt,
einen Spiegel Eurer eigenen Sichtweise
durch Eure eigenen Filter.
So ist es.



Wahrhaftigkeit
ist dann ganz
und göttlich
Euer Sein,
wenn Ihr wahrhaft seid
mit Euch selbst.
Wenn Ihr keinerlei Scheu
oder Hemmung mehr habt,
Euch selbst wirklich vollkommen zu betrachten
in Eurem eigenen Spiegel.
Und wenn Ihr Euch selbst liebt,
annehmt,
wirklich aus tiefstem Herzen,
einfach Gottvoll liebt als das,
was Ihr seid.
Götter, die eine lange Reise hinter sich haben.
Die alles Gepäck,
auch jedes perfekt versteckte
nun auspacken können
und zulassen können,
dass es im Lichte geklärt wird
von und für Euch selbst.

Eure Wahrhaftigkeit ist so göttlich,
wie ihr selbst ehrlich seid
Euren eigenen versteckten Schatten gegenüber.
Wie Ihr dazu in der Lage seid,
Euch selbst damit zu LIEBEN.
Überlegt im Austausch mit Euresgleichen,
mit den anderen Göttern,
überlegt zuerst immer,
ob es sich in Euch für Euch
im Herzen
göttlich stimmig anfühlt.
Ob Ihr wirklich ehrlich seid
Euch selbst gegenüber.
Oder ob Ihr Euch nur wieder bewegt
auf einer alten Brücke,
die schon dabei ist einzustürzen.
Vielleicht fällt Euch dies leichter,
wenn Ihr Euch vornehmt,
anderen mal für eine Weile
keinen Rat mehr zu geben.
Und statt dessen Euch selbst zu betrachten,
wenn Ihr mit der Situation
des Anderen konfrontiert werdet.
Oder wenn dieser Andere Euch
mit sich selbst konfrontiert.
Beginnt bei Euch selbst.
Bleibt bei Euch selbst.
Nehmt Euer Licht
und schaut Euch Eure Kellerräume an,
in denen doch noch alte Manipulationsspiele gelagert sind.
Die Ihr jedoch nicht erkennt,
oft nicht erkennen könnt,
weil Ihr eben lieber
in Eurem Energiefeld
der Leichtigkeit verweilen wollt.



Geliebte, ja verweilt dort,
soviel Ihr nur wollt,
soviel Ihr nur könnt.
Aber jetzt in der Zeit
der Neuen Energie,
in der Zeit der geheilten Vergangenheit,
in der Erneuerung,
in der Entfaltung Eures Gottes,
der Ihr alle seid,
jetzt geht bewusst
in Eure versteckten Ecken
und reinigt sie
mit all Eurer Liebe zu Euch selbst.
Reinigt nicht die anderen,
die vermeintlich ihre dunkeln Ecken
nicht sehen,
dies müssen sie jeder selbst tun für sich selbst.
Kümmert Euch um Eure eigenen Ecken.
Das ist Göttlich.
Lenkt Euch nicht ab von Euch selbst,
von der Entwicklung
Eurer eigenen vollkommenen Klarheit.
Genau jetzt in dieser Zeit
erschafft Ihr die Situationen,
in denen Ihr Euch in solche Erfahrungen führt,
gerade weil Eure Seele
die letzten Schatten
im Lichte erlösen will.
So ist es...
Wenn Ihr selbst Euch gegenüber
die Liebe fühlen würdet,
wie wir sie fühlen für Euch
und mit Euch,
mein Gott,
Ihr geliebten Götter,
Ihr hättet mit Euren Schatten
des Selbstbetrugs
schon ganze Ozeane gefüllt.
Wir LIEBEN EUCH
Ihr Götter...
so wie Ihr SEID...
mit all Euren letzten Schatten.
Denn wir sehen,
wir wissen,
dass diese in der Vergangenheit
Euch Dienste geleistet haben.
Doch diese Zeit ist vorbei.
Die Reise endet nun...
erlaubt Euch Klarheit
zu werden
Klarheit zu sein.
Nur Euch Selbst Geliebte.
Und so ist es
Tobias und Irisina

Andreas und Margret


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