Die Gedanken sind frei

Donnerstag, 29. Januar 2004
Margret: So nun bin ich bereit

Irisina und Tobias: Gut liebe Margret,
wollen wir mit der Durchgabe
für Viele beginnen.

Die Gedanken sind frei

So frei, dass sie Euch den ganzen Tag lang beschäftigen.
Wenn Ihr aufsteht fangt Ihr schon
zu denken an,
und wenn Ihr Euch bewusst beobachtet,
dann stellt Ihr fest,
dass es praktisch keine Sekunde gibt,
in der Ihr nicht einen Gedanken habt.
Immerzu denken,
zig-tausendmal jeden Tag.
Eure Kopfgespräche reissen nie ab.
Gefühle, Erfahrungen,
Wissen, alles wird dabei durchgekaut,
wird sortiert,
neu zusammengesetzt,
in eine logische Folge gebracht
von Eurem Verstand.
Damit seid Ihr ausgelastet
in Eurem alltäglichen Sein.
Geliebte,
diese Auslastung ist schon anstrengend,
und sie ist nicht so erfolgreich,
nicht in der Neuen Energie,
wie Ihr das gerne hättet.
Und schon beginnt Ihr darüber
wiederum nachzudenken.
Euer Verstand ist manchmal ziemlich gefordert
in Euer Chaos seine Logik zu bringen.
Es ist nicht der Verstand für sich,
der Euch hindert am Sein,
am Sein in Fülle,
am Sein in Eurem inneren Wissen,
in Eurer Göttlichkeit.
Es sind Eure Kopfgespräche,
die einen grossen Teil
Eurer Energie in Anspruch nehmen.
Ihr wollt verstehen,
Ihr wollt entscheiden,
Ihr wollt göttlich handeln,
göttlich sein.
Ja... das wollt Ihr.
Und dann wälzt Ihr im Kopf wieder alles,
was nur irgendwie damit zu tun haben kann,
und schon seid Ihr weg,
weit weg von Eurer Göttlichkeit,
Geliebte Shaumbra.



 Ihr wollt keine Befehlsempfänger sein,
Ihr wollt eigenständig,
eigenverantwortlich handeln und entscheiden,.
Deswegen habt Ihr Eure Gedanken
so sehr in den Mittelpunkt geschoben.
Und wenn Ihr nichts
nachzudenken habt über Euch selbst,
dann denkt Ihr über andere nach.
Oft drehen sich Eure Gedanken im Kreis,
kommen zu keiner Ausgangstür
mit einer Lösung,
nur vielleicht dies,
oder eventuell auch das andere
könnte ein Ergebnis sein.




Mit den Gedanken macht
Ihr Eure Gefühle lebendig,
lasst sie zu Emotionen werden,
mit den Gedanken geht Ihr
in den Intellekt,
wenn Ihr es für sinnvoll erachtet.
Aber wo geht Ihr
mit den Gedanken zu Euch selbst?
Eure Gedanken sind frei,
so frei wie Ihr sie lasst.
Und Ihr lasst sie wirklich unendlich frei,
lasst sie einfach strömen.
Ihr habt Euren Gedanken viel Macht gegeben.
Sie können bestimmen darüber,
wie Ihr Euch fühlt.
Beobachtet Euch einmal,
wie es Euch geht,
mit solchen Situationen.
Ihr habt ein Problem zu klären.
Und dann denkt ihr darüber nach,
beleuchtet es mit Euren Gedanken
von allen Seiten,
von den Seiten,
die Ihr selbst wahrnehmen könnt.
Nie von allen,
denn das geht nicht mit den Gedanken allein.
Weil da fehlt Ihr selbst
mit Eurer Göttlichkeit ,
mit Eurem göttlichen Wesen,
das Ihr seid.



Also ihr denkt nach aussen
und in allen Richtungen.
Und während Ihr nachdenkt
über verschiedene Lösungswege
fühlt Ihr.
Ihr fühlt die unterschiedlichen Gefühle,
wie es dann wäre,
wenn Ihr diese oder jene Lösung wählt.
Damit Geliebte,
seid Ihr nicht nur in Euren
Gedanken gefangen, nein...
Ihr seid damit dann auch nicht im Jetzt,
sondern schon im Morgen.
Erst wenn ihr Euch
für einen Weg entschieden habt,
gibt es eine Gedankenpause.
Doch diese ist nur von kurzer Dauer.
Gleich fällt Euch wieder etwas Neues ein,
und los geht das alte Gedankenspiel von Neuem.

All Eure Stresssymptome,
sie kommen von diesen Kopfgesprächen,
von diesem ständigen Denken,
in Gedanken etwas wälzen.
Nie gibt es hier dann einen ruhenden Pol.
Immer Bewegung,
nur nichts versäumen,
nichts übersehen.
Und Geliebte,
so sagen wir es,
immer alles unter Kontrolle haben.
Genau...




Die Gefühle,
die Emotionen,
Die Situationen,
die Menschen um Euch herum,
Euch selbst,
alles möglichst gut unter Kontrolle haben.
Das vermittelt Euch
ein Gefühl von Sicherheit.



Geliebte,
wir haben gesagt,
Ihr SEID sicher.
Doch Eure Gedanken,
die können das nicht so einfach annehmen...
Sie sind es gewohnt,
durch Euren Kopf zu schwirren,
sie sind es gewohnt,
dass sie gebraucht werden,
dass sie beschäftigt werden,
Ihr seid es gewohnt,
dass Ihr Euch mit Denken beschäftigt.
Denn im Denken
fühlt Ihr Euch lebendig.
Ihr fühlt Euch auch lebendig
beim Sport oder beim Essen,
bei Arbeiten in der Natur
oder bei künstlerischen Arbeiten.
Aber sobald Ihr diese Arbeiten,
diese Arten von Beschäftigung
abgeschlossen habt,
holt ihr Euch wieder eure Gedanken,
egal wozu.



Ja wir wissen,
Ihr bemüht Euch,
das Denken ein wenig mehr zu lassen,
Ihr versucht es immer wieder,
mehr bei Euch selbst zu bleiben,
mehr in der Mitte zu sein,
Euch selbst wieder einfach nur zu SEIN.
Und es gelingt Euch,
und vielen von Euch schon sehr oft.
Euer Verstand als Euer Werkzeug,
er wird von Euren Gedanken beschäftigt.
Er selbst beschäftigt sich
nicht von allein
mit irgendwelchen Themen, nein.
Diese Eigenmächtigkeit,
die übt der Verstand nur dann,
wenn Ihr in eine plötzliche Notsituation kommt,
dann geht die Entscheidung
zu Handeln
in einer zigstel Sekunde.
Und der Verstand sagt Euch,
was zu tun ist.
Doch in der Regel
wird der Verstand
von Euch fortwährend gefüttert
mit all Euren Gedanken,
und dann hat Euer Verstand
hier doch auch
so manchen Gedankensalat zu ordnen
und Struktur reinzubringen,
soweit ihm dies dann möglich ist.



Wenn Ihr in Eure Kopfgespräche
versunken seid,
dann seid Ihr nicht zuhause,
Geliebte.
Dann seid Ihr in der Gedankenwelt,
in der Welt des Manifestierens der alten Art.
So ist es.
Die Türen zum Wissen,
zum Sein in Eurer Göttlichkeit,
diese Türen sind dann verschlossen.
Denn Ihr habt nur eine Türe
weit aufgerissen
und dieses Zimmer dahinter
erfordert Eure gesamte Aufmerksamkeit.
Wie könnt Ihr nun
hier es erreichen,
dass Ihr dieses Gedankenzimmer
nicht so sehr in den Mittelpunkt
Eures Seins stellt? Wie...?


Wir haben davon gesprochen,
dass Ihr dieses Zimmer Euch geschaffen habt
und es so häufig betretet,
weil Ihr die Kontrolle haben wollt,
weil Ihr meint,
dass Ihr diese Kontrolle braucht,
um Euch sicher zu fühlen.
Dies gilt für ein Sein
in der Alten Energie,
in der Zeit der Agenda.


Doch Geliebte Shaumbra,
die Neue Energie, sie ist Euer.
Sie kommt zu Euch,
Ihr seid Neue Energie.
Nur zulassen,
Euch einlassen darauf,
in sie eintauchen.
Das ist es,
was Euch herausbringt
aus dieser alten Energie,
aus diesen alten Verhaftungen.
Vertrauen,
Vertrauen in Euch,
in unerschöpfliches Wissen,
in Weisheit,
die in Euch wohnt.
So oft erlebt ihr schon Situationen,
in denen Ihr diesen Zugang,
dieses Sein fühlt
und auch zulasst.
Was geschieht,
wenn ihr einmal ein Problem
nicht auf die gewohnte Weise
mit Kopfgesprächen behandelt?
Wenn Ihr einfach Euch einlasst auf Geschehen,
ein Geschehen,
das Ihr nicht mit dem Kopf unter Kontrolle habt.
Derartiges macht ihr bisher meist nur dann,
wenn die Entscheidung, um die es geht,
nicht unbedingt eine Gefahr
in sich bergen kann.
Hier habt ihr dann wiederum
mit Euren Gedanken
schon eine Vorklärung getroffen.
Wenn Ihr Euch einlasst darauf,
einmal zu unterscheiden
diese verschiedene Ebenen von Euch,
Eure Gefühle,
Eure Gedanken,
Euer Verstand,
dann wird Euch besser klar,
was hier welche Funktion hat,
welche Rolle spielt in Euch,
welche Rollen Ihr spielt
mit Euch hier
in diesem Kopfgesprächen.
Hier habt Ihr vieles miteinander vermischt.
Und in dieser Mischung
nehmt Ihr nicht mehr gut genug wahr,
was wirklich von Euch ist,
was dazu noch von Euch gemacht worden ist,
was Ihr kreiert habt,
um alles zu Eurer eigenen Sicherheit
unter Kontrolle zu haben.



Ihr Lieben,
Ihr SEID SICHER.
Auch ohne Eure ganzen Kopfgespräche,
auch ohne diese bunte Mischung,
mit der Ihr Euer Leben tagtäglich gestaltet.
Nur Ihr braucht den Raum dafür,
hier hinein zu gehen, ganz.
Dafür solltet Ihr Eure Kopftüre
mal bewusster wahrnehmen,
wenn Ihr sie aufmacht
und wieder
in dieses volle Kontrollzimmer geht.
Und Ihr solltet hier einfach mal
in Eure Ruhezone gehen...
mit Eurem Atem...
innehalten...
und atmen...
Lasst Raum für Euch selbst...
Lasst Raum für Eure Göttlichkeit,
lasst Raum für Neue Energie...
atmet...
und spürt,
wie Ihr getragen werdet,
wie Ruhe sich ausdehnt in Euch...
Lasst Euch selbst einfach zu
ohne Euer Beiwerk der Gedanken...
und wenn Ihr Euch
dann wieder einem Thema zuwendet
und die Gedanken wieder fliessen lasst,
dann werdet Ihr immer öfter erleben,
dass sich hier etwas verändert hat.
Das Antworten kommen,
die sonst nicht gekommen wären.
Dass Erkenntnisse in Euch hochkommen,
die mit Gedankenmustern
nicht gekommen wären.
Es gehört einfach nur die Bereitschaft dazu,
solche Schritte zu gehen...
damit gebt Ihr die Kontrolle nicht auf...
nein...
Ihr überlasst Euch dann
nicht mehr so sehr diesen vielen Gedanken,
die Ihr dann alle sortieren müsst,
einordnen müsst,
die Lösungswege suchen müssen,
oder sie auch schon fertig
in der altgewohnten Art präsentieren.
IHR SEID SICHER...
Erlaubt es Euch,
das auch zu fühlen.
Erlaubt, dass alles zu Euch kommt,
ohne Mühe,
ohne die ständige Gedankenmühle,
ohne die kontrollierenden,
dominanten Kopfgespräche.
Ihr könnt sie nicht völlig ausschliessen,
aber Ihr könnt ihnen den Platz zuweisen,
der dafür richtig ist.
Ein Hilfsmittel Eures Selbst,
Eures Göttlichen Selbst,
das in sich weiss,
das Weisheit und Wissen ist.
Die Gedanken sind frei...
wir sagen Gott ist frei...
Ihr seid frei,
geliebte Göttliche Familie.
Jeder...
Frei und Sicher.
Und so ist es.
Tobias und Irisina

Andreas und Margret


 

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