Beziehungen im Wandel
zwischen Alter und Neuer Energie

Mittwoch, 14. Januar 2004, 1.05  Uhr
Margret: Liebe Irisina, lieber Tobias,
ist es richtig, dass Ihr etwas durchgeben wollt?

Irisina und Tobias: Ja liebe Margret, wir wollen.

Beziehungen im Wandel zwischen Alter und Neuer Energie

Du weißt wovon wir sprechen,
jetzt, in diesem Text, in dieser Zeit.
Geliebte Menschen,
die Ihr seid auf Eurem Weg,
jeder Mensch auf seinem Weg.
Und doch ist es oft ein Weg,
der gemeinsam mit einem Partner
gegangen wird,
begonnen wurde.
Wenn Beziehungen besiegelt werden
mit einer Eheschliessung,
dann wird dies oft noch getan mit Worten,
die binden für ein Leben lang.
Geliebte Shaumbra, geliebte Menschen,
dies sind die Regeln der Alten Zeit.
Doch viele von Euch
haben genau nach diesen Regeln
ihre Ehen geschlossen.
Liebe schwingt und Harmonie lässt sich leicht
und freudvoll leben,
gemeinsam erleben.


Zu Beginn gibt es viele Gemeinsamkeiten,
gemeinsame Interessen,
gemeinsame Gedanken über das Sein
und das Leben.
Und so hat jeder
in einer solchen Beziehung hier
einen Seelenfreund,
Seelengefährten,
Seelenbegleiter gefunden.
So ist es in den meisten Fällen.
Was ist das Ziel einer solchen Partnerschaft?
Gibt es ein Ziel?
Wird und wurde darüber nachgedacht,
vorher, vor der Entscheidung?
Kinder, ja oder nein,
gemeinsam Arbeiten, ja oder nein?
Und so fort.
Oft ist es eine Hoffnung, oft ist es ein Traum,
oft ist es ein Wunsch nach Vollendung,
nach Erfüllung mit und durch diesen einen Partner,
mit dem man sich vereint.
Und wie sieht das Leben dann aus?
Ihr verbindet Euch,
um gemeinsam wieder
ein Stück weiter Erfahrungen zu machen,
um aneinander, miteinander
zu wachsen, zu reifen.
Es ist der Wunsch Eurer Seele,
in dieser Beziehung
wieder ein Stück mehr sich selbst zu werden
im Leben als Mensch.
Doch gelingt diese Wunscherfüllung der Seele nicht immer
und vor allem nicht einfach so.
Denn Ihr selbst als Mensch
habt hier einfach nicht
den gesamten ÜBERBLICK darüber.
Ihr geht den Weg,
so wie ihn eben Menschen gehen in Partnerschaften.
Von aussen besehen,
besser oder schlechter,
wie im Vergleich mit anderen.
Nun sind gerade die Beziehungen
in den letzten 50 Jahren
einer grossen Wandlung unterzogen,
wurden ihr unterzogen.
Weil eben Partnerschaften in dem Fluss,
in der Entwicklung hin
zur Wahrheit, hin
zur wahren Erkenntnis vom Sein,
von ALLEM WAS IST,
weil diese hier Seelenwünsche beherbergen,
die nicht mehr in die alten Schablonen passen.



Seht dieses Bild,
ein Weg,
ein Beginn...
Und beide stehen am gleichen Beginn...
Haben den gleichen Weg vor sich,
das gleiche oder sehr ähnliche Bild,
wie dieser Weg aussehen soll.
Und dann geht Ihr diesen Weg.
Und dass Wege, auch wenn es sich
um denselben Weg handelt,
unterschiedlich gesehen
und gegangen werden können,
das ist leicht zu erkennen.
Denn einer geht diesen Weg langsamer,
sieht die Blumen am Wegesrand,
hält an jeder Blume an,
um sie genau zu betrachten
und sich an Ihr zu erfreuen.
Und der andere hat ein schnelleres Tempo,
bleibt kaum stehen,
schiebt vielleicht ärgerlich
die Steine mit dem Fuss aus dem Weg,
die darauf liegen.
Und so verändert sich der gemeinsame Schritt.
In dieser Veränderung jedoch,
Geliebte Engelwesen,
geliebte Menschen,
darin liegt auch der Erfahrungsweg,
der, den Ihr bei Eurem Zusammentreffen
gemeinsam mit Eurem Sein,
mit Eurer Seele beschlossen habt.



In dieser Unterschiedlichkeit Eures Schrittes,
Eurer Aufmerksamkeit,
und auch Eurer Achtsamkeit Euch selbst
und dem Anderen gegenüber,
darin liegt dann auch verborgen,
was jeder für sich selbst
im Laufe seines Weges,
der doch gemeinsam
mit dem Anderen gegangen werden wollte,
entscheidet als Ziel.
Denn einer will vielleicht
in der nächsten Raststätte bleiben,
und der Andere gewinnt erst jetzt
richtig Freude an diesem Weg
und möchte weiter.



Gerade im letzten halben Jahrhundert,
haben sich hier grosse Entwicklungen ergeben
für viele von Euch,
geliebte Shaumbra.
Denn Ihr habt nicht nur den Weg
und die Blumen am Wegesrand gesehen.
Ihr habt in Euch Eure Seele gespürt,
wolltet nicht bei dem alleine bleiben,
wolltet Euer Erleben nicht so begrenzen.
Und so seid Ihr Seitenwege gegangen,
auf der Suche nach dem,
was auf diesem einen Weg noch fehlte.
Es gibt eine grosse Steigerungsrate
an Trennungen bei Euch
auch in dieser vergangenen Zeit,
und viele Trennungen
waren auch nur Trennungen
der menschlichen Art,
weil eben beide nicht mehr miteinander
auf gleicher Ebene Konflikte lösen konnten.
Der Unterschied zu den Trennungen,
die zwischen Menschen,
Paaren, zwischen Menschenengeln
und Engelmenschen besteht
ist die Entscheidung des Einen,
seinen Weg, seinen Lichtweg zu gehen..
Das tiefe innere Empfinden,
dass hier noch etwas gelebt werden will,
was über die bisher gemachten Erfahrungen
in Beziehungen hinaus geht.



Es gibt auch Paare,
wo beide dann ihre Türen aufmachen,
und die Entdeckung des Lichts und der Liebe,
des ALLESWASIST gemeinsam machen.
Doch oft eben macht nur einer diese Türe auf.
ER hält sie dem Anderen auf,
und er möchte so gerne,
dass der Andere ebenso durch diese Türe hindurch geht
und ebenso sieht,
was es Schönes dahinter zu entdecken gibt.
Und dann bleibt der Eine vor dieser offenen Türe stehen.
Und er will hier nicht weiter.
Will lieber bleiben dort,
wo er es sich gut eingerichtet hat
in seinem Leben.
Und wie geht dann jeder
mit der neuen, nicht erwarteten Situation um?
Manche schaffen eine stille Vereinbarung,
bleiben verbunden und gemeinsam in den Bereichen,
die beiden vertraut sind,
in denen beide aufeinander eingespielt sind
im Beisammensein miteinander.
Wenn einer davon stehen bleibt,
sozusagen sich seinen festen Platz
auf diesem Weg ausgesucht hat,
und der Andere aber weitergeht,
dann hängt es davon ab,
wie allein oder eben wie wenig allein
derjenige ist, der weitergeht
Und diejenigen,
die ihren Weg weitergehen
ganz im Vertrauen,
ganz im Fühlen von Sehnsucht,
vom Wissen, was Leben ist,
darin motiviert,
hier auch wirklich
bis in die tiefste Wahrheit zu gelangen,
denjenigen fällt es dann nicht immer leicht,
diesen Weg alleine zu gehen.
Darüber verändern sich dann oft die Freundeskreise.
Und jeder hat dann seine Freunde,
die ihren Interessen,
und eben auch ihren Sehnsüchten am ehesten entsprechen.



Oft kommen beide aber auch
an eine Weggabelung,
und die Wege trennen sich,
auch wenn noch gemeinsam beisammen.
Beziehungen,
wo beide noch in den irdischen Polaritäten bleiben,
können hierin oft weitergehen,
weil jeder sich dann einrichtet für sich
und ein gemeinsamer Teil weitergegangen werden kann.
Doch bei vielen von Euch,
geliebte Shaumbra,
funktioniert dann ein solcher Weg nicht mehr einfach.
Er erfordert Mut,
er erfordert die Bereitschaft,
den Anderen zu lassen,
entweder neben sich oder eben mit Trennung.



Der Ursprung der Beziehung war einmal
gemeinsam zu gehen.
Von der Seele gewünscht,
miteinander Erfahrungen zu machen,
sich Spiegel zu sein,
wieder etwas mehr zu begreifen
von sich selbst
und dem Leben.
Viele, so viele von Euch
haben sich in diesem Leben vorgenommen,
hier zu ihrem Abschluss zu kommen,
ihre Reise zu beenden in der alten Energie.
Und viele von Euch haben hier dann die Erfahrung gemacht,
dass der Partner sich selbst ein solches Ziel nicht gesetzt hat.
Es geht hier um die Erkenntnis,
dass trotz Partnerschaft
es unterschiedliche Lichtwege gibt.
Und nur das Leben,
nur das Erfahren, Erleben lässt
Euch erkennen,
wie und wo Ihr einen gemeinsamen
Lichtweg habt
oder noch habt im Laufe der Jahre.
Wir haben über Beziehungen schon gesprochen. Darüber, mit wieviel
Erwartungshaltungen
letztendlich Beziehungen gestaltet werden.
Dass die Erwartungshaltung,
dass der Andere den eigenen Mangel ausgleicht,
ergänzt, oft Grund ist für eine Partnerschaft überhaupt.
Und wir haben darüber gesprochen,
dass es jetzt
in der geheilten Vergangenheit
darum geht,
genau solche Erwartungshaltungen abzulegen.
Denn Jeder, Jede ist vollkommen,
ganz für sich.
Kein Anderer kann den eigenen Mangel ergänzen
oder ausgleichen, Shaumbra...



Was macht ihr,
wenn ihr selbst es geschafft habt,
diese Erwartungshaltungen nicht mehr für Euch zu gebrauchen,
wenn Ihr erlebt,
dass Ihr selbst Ganz seid,
vollkommen seid?
Wenn aber der Partner
noch weiterhin bleibt
in seiner Erwartungshaltung.
Wie fühlt Ihr Euch dann in dieser Beziehung?
Oft könnt Ihr dann
eine solche Beziehung
nicht mehr in der alten Weise fortsetzen.
Und so kommt es gerade
seit der Zeit des Weges
in die Neue Energie zu Trennungen.
Damit meinen wir nicht die Trennungen,
wo sich zwei auseinandergelebt haben.
Nein...
Wir meinen diese Partnerschaften,
wo im Laufe der Jahre klar wird,
dass beide unterschiedliche Lichtwege gehen.
Geliebte, dies gilt es anzunehmen,
anzuerkennen.
Dass Jeder seinen eigenen Weg haben darf.
Dass jeder seinen eigenen Weg hat.
Alle Ihr, die Ihr erkennt,
die Ihr Euch erinnert,
alle Ihr geht Euren eigenen Weg,
und dieser Weg ist oft damit verbunden,
sich von alten Wegen zu lösen,
auf die ein oder andere Weise.
Und es darf sein.
Wir haben dieses Thema gewählt,
weil wir sehen,
dass viele unter Euch hier
für sich selbst in Zweifel sind,
weil der Schritt ganz zu sich selbst zu stehen,
hier Altes loszulassen,
oft auch Altes,
was schmerzhaft war oder ist,
nicht in die Normen der Gesellschaft passt.
Auch wenn es viele Trennungen gibt,
so gilt in der Polarität
noch immer die Ehe als der normale Weg.



Geliebte, Beziehungen,
Beziehungen haben keinen Massstab an Endgültigkeit.
Beziehungen in der Neuen Energie
sind frei, ganz frei.
Und in diesem Freisein liegt eine wundervolle Beziehungskraft,
wenn Ihr diese ganz leben wollt.
Ihr seid Schöpfer,
Schöpfer Eurer Realität,
Ihr göttlichen Wesen.
Religionen haben hier Normen gesetzt,
Normen, die eng und begrenzt sind.
Sie haben bei uns keine Gültigkeit.
Weil sie den Willen,
den Freien Willen eines jeden Gottes einengt.
Und dies ist nicht Liebe,
dies ist nicht ALLES WAS IST.



Liebe ist Sein eines Jeden,
so wie er ist,
so wie er es mit seinem eigenen Willen will .
So wie er es mit seinem eigenen Willen ausdrücken will.
Erlaubt Euch,
auch in Beziehungen,
in Partnerschaften ganz zu Sein,
ganz Euren Willen zu leben,
Euren Willen
Eurer Seele,
Ihr Götter.
Es gibt so viele,
die meisten Menschen auf Erden,
die noch den alten Weg gehen.
Und oft sind sie Eure nächsten Lieben.
Erkennt Euren Weg und geht ihn.
Und erkennt,
dass der Andere einen eigenen Lichtweg hat,
seinen eigenen Seelenweg,
seinen eigenen Egoweg,
der oft noch nicht
durch die Lichttüre gehen will.
Da sitzen noch zu viele Ängste,
die ihn halten,
die ihn zurückhalten.
Nehmt diesen geliebten Menschen an,
wie er ist,
wie er selber sein will,
wie er leben will.
Aber geht Euren Weg,
geliebte Shaumbra.
So wie vor Äonen von Zeiten
Ihr ausgezogen seid
als eine kleine Gruppe für uns alle,
um wieder Bewegung ins Leben zu bringen,
so seid Ihr jetzt diejenigen,
die vorgehen, ganz.
Und wieder erlebt Ihr,
dass nicht alle mitgehen.
Doch geliebte Shaumbra.
Diesmal seid Ihr nicht allein.
Denn Ihr seid nicht mehr in der Abgetrenntheit.
Ihr seid wieder verbunden,
fühlt wieder unser Einssein.
Ihr seid die Quelle
wie wir Quelle sind
von ALLEM WAS IST.
Ihr seid LIEBE
wie wir LIEBE sind.
Ihr seid nie mehr allein.
Ihr seid Zuhause.
Und so ist es Geliebte
Tobias und Irisina

Andreas und Margret


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