Die Macht der Gedanken.

Dienstag, 30. Dezember 2003, 17.42 Uhr
Margret: Liebe Irisina, lieber Tobias.
Ihr legt ja ein ganz schönes Tempo vor.
Worum geht es jetzt?

Irisina und Tobias: Ja liebe Margret,
wir wollen Euch mit den Themen,
die Euch noch immer beschäftigen,
die Euch noch binden an die Dualität,
mit diesen Themen wollen wir Euch unterstützen,
damit Ihr ganz loslassen könnt.
Damit Ihr ganz frei werdet.
Egal wie es Euch im Augenblick geht.
Also fahren wir fort.

Die Macht der Gedanken.

Ihr kennt den Text die Gedanken sind frei,
das Lied.
Dieser Text steht symbolisch für Eure Freiheit,
jedoch ist damit aus unserer Sicht nicht der freie Gedanke gemeint,
denn wie unfrei die sind,
das werden wir gleich einmal wieder näher beleuchten.
Nein frei seid Ihr, Ihr Götter,
mit Eurem Freien Willen.
Und damit seid Ihr so unfrei,
wie Ihr selbst es mit Eurem
freien Willen zulasst,
wie Ihr Euch es selbst erschafft,
besser gesagt, erschafft habt.


Also die Gedanken sind frei.
Sie sind so frei,
dass sie den ganzen Tag vom Aufstehen
bis zum Schlafen gehen durch Euch hindurchfliessen.
Beobachtet mal genau,
ob Ihr einen Moment entdeckt,
in dem Ihr keinen Gedanken habt.
Alles wird bestimmt durch Euer Denken.
Doch dieses Denken ist kein Kind der Einsamkeit.
Die Gedanken spielen mit Euren Gefühlen,
mit Euren Erfahrungen,
mit Euren ÜBERZEUGUNGEN,
mit Eurer Bereitschaft,
Euch von Aussen Rat zu holen...
Sie spielen, so ist das Leben.
Und somit spielt Ihr,
Ihr selbst spielt mit Euren Gedanken.
Doch ist dieses Spiel oft bitterer Ernst.
Denn das Wechselspiel zwischen Euren Gefühlen und Gedanken,
zwischen Euren verschiedenen Filtern,
es funktioniert prächtig
und noch dazu nicht sehr freudevoll
im Ergebnis für Euch, meistens.
Die Gedanken sind frei,
doch wie Frei seid Ihr selbst.
Ihr wollt alte Muster entlassen,
Ihr wollt alte Ängste loswerden,
wollt sie auflösen,
wollt Kummer und Sorgen
der Vergangenheit übergeben.
Eine Neue Gegenwart leben,
eine Neue Gegenwart sein in Eurer Göttlichkeit.
Und dann geht das nicht so einfach.
Denn nicht nur Eure äusseren Lebensbedingungen
sehen noch nach Alter Energie aus,
nein, auch alle Eure Erfahrungen Eures Lebens
sind noch immer da.
Ihr denkt ja immer wieder an sie.
Oder denkt Ihr nicht an sie?
Was war zuerst da,
das Gefühl
oder der Gedanke?
Eine Antwort Geliebte hierauf gibt es nicht.
Denn im Sein ist alles gleichzeitig
und miteinander verbunden.
Leben besteht aus dem Wechselspiel
in der alten Energie, aus dem Wechselspiel
in der Polarität,
und dazu gehören auch die Gedanken
und die Gefühle.
Welche im Wechselspiel miteinander,
zueinander Emotionen werden.
Die Ihr dann sehr intensiv erlebt
in der ein oder anderen Weise.



Bis dahin habt ihr vielleicht schon
so manche Verhaltensmuster von Euch erkannt.

Manche Gedankenmuster erkannt
und diese zumindest in Eurer Denkweise losgelassen.
So glaubt Ihr.
Wie sehr Ihr hier wirklich losgelassen habt
könnt Ihr jedoch erst erkennen,
wenn Ihr in sich wiederholenden Situationen
immer wieder dieselben Emotionen erlebt.
Und genau darum geht es jetzt.
Um das Erkennen dieser Zusammenhänge.
Die Emotion ist das erste, was Ihr fühlt.
Sei es Ärger,
oder Wut,
oder Angst,
oder Enttäuschung,
oder sich Klein fühlen.
Und wenn Ihr nun einmal
in einer derartigen Situation
Euch genau studiert,
genau beobachtet,
wie Ihr damit umgeht,
was Ihr genau dann tut,
dann werdet Ihr feststellen,
dass Ihr sofort zu denken beginnt.
Und diese Gedanken richten sich zuerst einmal oft
auf den Anderen,
der, der in Eurer spontanen Empfindung...
Ursache für Euer augenblickliches Gefühl ist.
Und schon beginnt Ihr zu werten,
zu bewerten.
Entweder den Anderen,
der vermeintlich zu Eurer misslichen Lage beigetragen hat,
oder auch Euch selbst,
wenn Ihr mit Euch schimpft,
dass Ihr schon wieder darauf reingefallen seid.
Und es kann sein,
dass Euer Gegenüber,
mit dem Euch diese Emotion überkommt,
dass dieser überhaupt
nicht nachvollziehen kann,
was das Ganze mit ihm eigentlich zu tun hat.
Aber Ihr, Ihr könnt sehr wohl damit etwas anfangen.
Denn Ihr habt ja diese Emotion.
Sie ist real,
Ihr spürt sie ja schliesslich.



Was hat das denn mit Euren Gedanken zu tun und damit,
dass die Gedanken Macht haben "über" Euch.
Genau mit diesem ersten spontanen Gedanken
löst Ihr die Erinnerungsflut aus in Euren Bewusstsein.
Ihr reisst förmlich die alte Schublade auf,
in der diese alten Erfahrungen,
diese damit verbundenen Emotionen und Wertungen sitzen.
Und schon strömen sie heraus,
durchfluten Euch,
überrollen Euch,
und Ihr könnt Euer Boot
nicht mehr in Ruhe
und zentriert steuern.
Es ist wie ein Flut,
von der Ihr ergriffen werdet.
Und dies alles wurde ausgelöst
durch einen spontanen Gedanken,
der wie ein Lichtknopf den Schalter umgedreht,
an, ab, an und ab und...
Das Schwierige in diesen Situationen ist jedoch, dass Ihr in dem Augenblick
nicht sofort
den ganzen Zusammenhang sehen könnt...
Nein. Ihr erlebt nur Eure Emotion,
die durch Euren spontanen Gedanken wieder aufgeweckt wurde
und sich nun frei entfaltet.
Diese Emotion,
die mit der augenblicklichen Situation
nur sehr wenig gemeinsam haben muss.
Es braucht nur eine kleine Gemeinsamkeit
mit einer alten Erfahrung
und der Gedanke drückt den Knopf dafür...
und schon sitzt Ihr wieder in einer sich wiederholenden alten Erfahrung,.
Und dabei habt Ihr geglaubt,
diese schon längst überwunden zu haben.

Geliebte Familie,
dies ist oft nicht so.
Nicht in der vollendeten Form,
nicht vollkommen losgelassen.
Denn Eure Gedanken,
die sind störrisch,
sie sind an ihre Macht gewöhnt,
sie sind daran gewöhnt,
dass sie als erstes befragt werden,
wenn Ihr irgend etwas erlebt,
oder auch zu entscheiden
oder zu bewerten habt.
Zuerst hat der Gedanke das Wort.
Und der ist gut gefiltert,
durch all Eure Lebenserfahrungen,
durch all die Werte,
die Euer Verstand in der Essenz für die Wesentlichsten hält.
Ob diese es auch wirklich sind,
das bleibt einmal dahingestellt.
Denn wie schon gesagt,
die Macht ist hier im Verstand,
und im praktischen Erleben,
im Gedanken verankert.



Beobachtet Euch hier wirklich sehr genau,
schaut Euch die Situationen an,
in denen Ihr intensivere Emotionen spürt,
Emotionen, die mit alten negativen Gefühlen verbunden sind.
Den Erinnerungsimpuls
und den Steuerungsimpuls löst Ihr aus durch Eure Gedanken.
Wenn eine solche Begebenheit geschieht mit jemandem,
der Euch sonst nicht so nahe steht,
dann habt Ihr sehr leicht die Möglichkeit,
Euer Verhalten,
Euer Muster,
Eure Gedankendominanz,
Eure Gedankensteuerung wahrzunehmen.
Denn der Andere ist noch nicht
mit einem Erinnerungsmuster
bei Euch behaftet.
ER ist davon also noch frei.
Doch oft geschieht diese Gedankenschaltung mit Menschen,
mit denen Ihr ein engeres
Vertrauensverhältnis habt.
Und dann geht die Post ab.
Denn alles ist so vertraut,
und es ist ja nicht das erste mal,
und es ist immer wieder das gleiche...
da fallen euch bestimmt noch andere nette Sätze dazu ein.

Wenn Ihr in Beziehungen zu einem Partner
immer wieder gleiche oder
ähnliche Muster erlebt,
dann schaut einmal genau.
Denn es ist nicht gesagt,
dass Ihr nur wieder einfach das Gleiche anzieht, zu Euch hin zieht wie vorher.
Nein...
Es gibt hier auch die ganz einfache Möglichkeit,
dass Ihr selbst immer wieder mit einem Gedankenimpuls
die gleichen Emotionalen Muster in Euch selbst auslöst.
Obwohl sie nicht mit diesem Partner entstanden sind,
werden sie auf ihn projiziert.
Viel Konflikte in Beziehungen
erwachsen aus diesen missverstandenen Zusammenhängen.
Sagen wir mal so,
die Gedanken gehören Euch,
jedem von Euch selbst,
ganz allein, und nicht dem Anderen.
Aber diese Gedanken haben
auch Macht über Euch,
so viel Macht,
wie Ihr ihnen im Laufe Eures Lebens gegeben habt.
Sie erweisen Euch wundervolle Dienste.
Doch sie können Euch auch daran hindern,
hinter Eure eigenen geschaffenen Emotionsmuster zu schauen.
Denn ein Gedanke,
der liebt es,
sich als neutral,
als wertefrei zu präsentieren.
Denn ist es nicht Fakt, dass...
Es ist Tatsache, dass...
ich wieder alles alleine tragen muss oder so ähnlich,
Eurer erlebten Phantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.



Nur mit der vermeintlichen Neutralität,
oder auch wenn Ihr es richtig ernst meint,
dann Objektivität,
damit ist es dann völlig klar,
dass es nicht ein Muster von Euch selbst ist, nein...
Das hat etwas mit dem Anderen zu tun.
Denn er ist der Auslöser für Eure Emotion.
Und dann sitzt ihr in einem Boot,
dessen Ruder abhanden gekommen ist.
Es ist ohne Steuermann,
Ihr führt es sozusagen blind
durch Eure Gewässer der Emotionen.

Geliebte Engelwesen.
Dabei wäre und ist es so einfach,
diese verworrenen Gedankengänge,
die sich dann verselbständigen
wieder in eine gleichmässige
klare Bahn zu lenken.
Wenn ihr Euch erst einmal erlaubt... innezuhalten.
Euch selbst zu betrachten,
Euch selbst zu fragen,
woher Ihr diese Emotion schon kennt.
Wann sie das erste Mal in Eurem Leben
in Eurer Erinnerung aufgetaucht ist.
In der ständigen Wiederholung einer Emotion
liegt die Verstärkung eines Problems,
bis es zu einem fast nicht mehr lösbaren Konflikt wird.
Der spontane Gedanke,
der anknüpft an schon gemachten Erfahrungen,
dieser Gedanke beginnt dann,
sich weiterzuspinnen.
Es klingt in Euren Gedanken selbst
dann alles ganz logisch, folgerichtig.
Doch sind Eure Emotionen das dann nicht mehr.
Sie werden mit diesen Gedankenmustern
dann noch gerechtfertigt, begründet, erklärt.
Doch ändert Ihr damit die Situation.
Wird damit Euer Gefühl wieder
in die Freude geführt,
erlebt damit dann wieder die innere Harmonie?
In den meisten Fällen nein.
Ihr klärt mit dem Formulieren Eurer Gedanken,
aber sind Eure Emotionen restlos geklärt,
restlos aufgelöst in Wohlgefallen?



Der Gedankenknopf öffnet einfach alte Schubladen bei Euch,
und Ihr lasst deren Inhalt dann herausquellen,
habt darüber nur noch schwer eine Kontrolle.
Und dabei braucht Ihr nur bewusst zu werden
in einem Augenblick.
Innezuhalten... ein paar mal gut atmen...
und dann fragt Euch,
wo habe ich das schon mal erlebt.
Legt Euren Gedanken einfach erst mal zur Seite. Lasst Eure Gefühle sprechen.
Sie geben Euch,
wenn Ihr offen seid,
einen Hinweis, erinnern Euch...
Und oft führt Euch die Erinnerung
in eine Zeit zurück,
die mit Euren jetzigen Gegenüber
nichts zu tun hat.
Und wenn doch,
weil die Beziehung schon so lange existiert,
dann werdet Euch bewusst,
was Ihr wirklich wollt.
Welches Bedürfnis dahinter stand oder steht.
Und dieses Bedürfnis hat immer etwas mit Eurem Wert
mit Eurem Selbstwert zu tun.
Mit Eurer Achtung,
mit dem Beachtet werden,
mit Eurer Selbstachtung.

Gebt Euren spontanen Gedanken
in emotional geladenen Situationen
nicht mehr diese uneingeschränkte
nicht mehr steuerbare Macht.
Gebt Euch die Macht,
Eurem Wert,
Eurer Selbstachtung,
Eurem Sein,
Eurer Göttlichkeit.
Löst Euch von dieser Gedankenmanipulation... ganz...
Und ersetzt diese durch Eure Bewusstwerdung.



Sich bewusst werden,
was Euch selbst wirklich wichtig ist in einer solchen Situation.
Und dann entscheidet,
entscheidet, das nächste Mal für Euch
zu handeln.
Richtet Euer Handeln danach aus,
dass eine derartige Missachtung
Euch selbst gegenüber,
dass Ihr selbst dies nicht mehr zulasst -
Euch selbst gegenüber.
Nicht der Andere kann dies für Euch tun...
nein... Ihr müsst dies selbst tun.
Schafft Euch die Situationen so,
dass Ihr von dem Anderen
hier nichts mehr erwartet.
Erfüllt Euch selbst all diese Bedürfnisse,
diese Wichtigkeiten für Euch selbst.
Wenn der Andere dann von sich aus
hier etwas erkennt
und es für Euch tun möchte,
dann ist dies ein wunderschönes Geschenk,
aber nicht mehr.
Seid Euch bewusst,
nur Ihr selbst könnt Euch allein die Fülle geben, die ganze, nie ein Anderer.
Eure Gedanken wollen festhalten
an den liebgewordenen Gewohnheiten,
denn es macht ihnen Spass,
Eure emotionalen Schubladen aufzureissen,
und mal wieder zu erleben,
was da alles zum Vorschein kommt.
Doch Ihr selbst, Gott,
Ihr fühlt dann nicht eure ganze Göttlichkeit,
Ihr beschneidet Euch dann in solchen Situationen.
Nehmt Eure Macht,
Eure ganze Gottesmacht
in Eure Hände
in Eure Herzen,
Gebt Euren Gedanken
nicht mehr die Macht über Euch.
Dieses Spiel gehört nicht
in die Neue Energie... nein...
Ein Gott lässt nicht mit sich spielen,
nicht in der Weise,
dass er seine Macht abgibt,
dass etwas über ihn Macht hat,
und sei es nur ein Teil von ihm.
Denn Gott ist Ganz,
Gott ist immer ganz.
Gott ist Ganz
in seiner gottvollen Macht.
So ist es, geliebte Götter

Tobias und Irisina

Andreas und Margret


 

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